Unsere Compass-Tipps zum Frühjahrs-Check

Jedes Jahr werden neue Produkte entwickelt, die uns bei der Arbeit, Pflege und Wartung am Boot gute Hilfe versprechen. Alle Innovationen werden von Compass auf ihre Praxistauglichkeit ausgiebig getestet, nur die besten Produkte in Preis und Leistung nehmen wir in unser Sortiment auf. Funktion und Material müssen den besonderen Anforderungen an Bord und zum Beispiel im Salzwasser gewachsen sein. Viele neue Produkte reduzieren nicht nur den Arbeitsaufwand erheblich, sondern garantieren auch wesentlich bessere und nachhaltigere Ergebnisse. Vor allem muss immer ein hoher Sicherheitsstandard gewährleistet sein, wenn bei Nässe mit elektrischen Geräten gearbeitet wird oder das Bordnetz optimal vor Feuchtigkeit geschützt werden soll. Bei Compass finden Sie nur innovative Produkte, die sich in der Praxis bewährt haben und unseren hohen Qualitätsanspruch erfüllen.

Eine kleine Auswahl interessanter Neuheiten für den Frühjahrs-Check haben wir für Sie zusammengestellt.

Dauerhafter Oberflächenschutz durch Nano-Technologie

Alle Oberflächen eines Bootes sind naturgemäß hohen Belastungen, Witterungseinflüssen und Schmutz ausgesetzt. Besonders Gelcoat und lackierte Flächen werden durch UV-Strahlung und Salzwasser enorm angegriffen. Selbst bei Edelstahl zeigt sich an Schweißnähten oft Korrosion, wenn sie nicht aufwändig elektropoliert und regelmäßig geputzt werden. Textilien wie Sprayhood und Bimini-Top bleichen aus, der Stoff wird mit der Zeit porös, die Scheiben blind. Was wir an Schmutz mit den Schuhen an Deck bringen, wird gerade in aufgerauten Decks mit Antirutschbelägen fest eingetreten und lässt sich nur schwer entfernen. Das Problem bei jeder herkömmlichen Reinigung: mit scharfen Intensiv-Reinigern und Polituren lässt sich zwar der Schmutz entfernen, aber die abgeriebene Oberfläche wird umso empfindlicher. Danach muss sie wieder mit Politur und Wachs kräftezehrend neu behandelt werden.

In modernster Nano-Technologie liegt die Lösung für den dauerhaften Schutz von allen Bootsoberflächen. Reinigung und Pflege sind in einem Arbeitsgang leicht und vor allem nachhaltig erledigt. Eine hauchdünne Schicht der Nano-Reiniger verbindet sich fest mit Materialien wie GFK oder Lack und verhindert das neue Eindringen von Schmutzpartikeln. Dazu bietet die Nano-Technologie auch einen ausgezeichneten Schutz gegen UV-Strahlung sowie Öle und Säuren.

Bei Compass finden Sie HighTech-Reiniger wie die NanoClean-Serie, die speziell für den Bootsbedarf entwickelt wurden. Bemerkenswert ist zudem, dass die hochwirksamen Produkte bei Compass sehr preisgünstig sind.

  • Schutzfilm gegen Schmutz
  • Biozide Wirkung
  • Leichtere Pflege
  • Leichte Anwendung
  • Ohne Schleifen und Polieren
  • UV-beständig

Warm und trocken an Bord

Auch wenn es im Frühjahr noch empfindlich kalt sein kann, können Sie trotzdem im Schiff arbeiten und dort die ersten Tage verbringen. Compass bietet ein großes Angebot an mobilen und kompakten Bordheizungen, die schnell für wohlige Wärme sorgen. Ob die Gas-Heizung oder die sparsame Petroleum-Heizung – Sicherheit, Funktionstüchtigkeit und günstiger Preis stehen bei den Compass-Modellen an erster Stelle. Ein warmes Bordklima ist aber nicht nur beim Arbeitseinsatz angenehm, die Wärme trocknet auch das Schiff unter Deck und verhindert Schäden durch Schwitzwasser und hohe Luftfeuchtigkeit. Gerade bei mangelnder Belüftung entsteht schnell Schimmel an Polstern und Innenverkleidungen, der nicht nur gesundheitsschädlich ist, sondern sich auch sehr schwer wieder entfernen lässt. Luftfeuchtigkeit ist auch besonders für die Bordelektrik schädlich, Korrosion von Leitungen, Anschlüssen und Ausfall empfindlicher Elektronik sind die Folge. Deshalb sind die preiswerten Heizungen bei Compass eine ideale Lösung, um mit wenig Aufwand das Schiff trocken zu halten. Wer mit dem Lackieren nicht auf warme Tage warten will, braucht ohnehin einen Wärmespender. Die Lackverarbeitung bei niedrigen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit bringt selten gute Ergebnisse, der Lack haftet nicht und trocknet nicht durch.

Beim Verlassen des Bootes stellt man am besten Feuchtigkeitskiller auf, die ebenfalls wirksam für ein trockenes Bordklima sorgen. So entstehen weder Korrosion, Schimmel noch Modergeruch, der zum Beispiel sehr lange im Schiff hängt, wenn man wegen der kalten Außentemperaturen nicht ordentlich lüften kann. Ein trockenes und warmes Schiff hat noch einen weiteren Vorteil: man muss nicht alles am letzten Tag vor dem ersten Törn einräumen, sondern kann schon einiges verstauen. Dieser Luftentfeuchter ist ein wirkungsvoller und preisgünstiger Schutz gegen Korrosion, Fäulnis und Schimmelbildung.

Rein Schiff überall

Für Innen und Außen, für alle Materialien und Anwendungen finden Sie bei Compass24 in der Rubrik Pflegemittel für GFK spezielle Reinigungs- und Pflegemittel. Besonders stark in Preis und Leistung ist unsere Compass Pflegeserie. Verwenden Sie keine scharfen Haushaltsreiniger, auch wenn es zunächst billiger und wirksamer erscheinen sollte. Bei unserer Compass Pflegeserie und Produktlinien z. B. von Starbrite oder Yachticon sind die Wirkstoffe auf die Materialien abgestimmt, sind biologisch unbedenklich und einfach in der Verarbeitung. In der Shoprubrik Compass-Reiniger finden Sie auch das besonders günstige Compass-Paket zum Reinigen und Wachsen.

Um´s Schrubben kommt man nicht herum. Mit einem kompletten Decksbürstensystem mit Wasserdurchlauf wird es allerdings einfacher. Für jeden Bereich die richtige Bürste, mit praktischer Wasserversorgung durch den Stiel und universell auch als Bootshaken einsetzbar.

Polieren

Um Ihre Yacht sauber und wertstabil zu halten, braucht das GFK mindestens einmal im Jahr einen Großputz mit gründlich wirkenden Reinigungs- und Pflegemitteln. Da nahezu alle GFK-Pflegemittel von Hand aufgetragen und dann poliert werden müssen, hilft der Einhell Polierer kostbare Zeit sparen. Da es zu keiner Hitzeentwicklung kommt, gibt es niemals störende Schleifspuren und selbst große Flächen werden schnell wieder blitzblank.

GFK-Arbeiten

Meistens hat man sie schon im Herbst entdeckt, feine Haarrisse, andere Gelcoatschäden oder schlimmstenfalls Osmose. Wenn im Winter das Laminat gut ausgetrocknet ist, sollte man auf jeden Fall solche Schäden sanieren. Selbst über kleinste Risse dringt Salzwasser weiter ins Laminat ein und zerstört auf Dauer seine Struktur.

Kleine und große Gelcoat-Reparaturen lassen sich am besten mit bewährten Produkten von Markenherstellern durchführen. Das umfangreiche Gelcoat Reparatur-Set finden sie im Compass24-Shop. Nur hochwertige Epoxidharze und Spachtelmassen sind für den Bootsbau geeignet und sichern die nötige Haftung und Festigkeit. Zum Beispiel Hempel-Spachtel und -Primer zur Osmosebehandlung. Kleine Haarrisse im Gelcoat können jederzeit entstehen, mit Capt. Tolley CCC sollte man sie sofort abdichten, ehe Wasser eindringen kann.

Laufendes und stehendes Gut, Festmacher

Alle Leinen, Fallen und Schoten sollten schon vor dem Winter gewaschen und trocken verstaut worden sein. Angerissenes und schamfiltes Tauwerk direkt auswechseln und keine Kompromisse eingehen. Auch wenn nur der Mantel angegriffen ist, und der Kern noch intakt scheint, ist die Sollbruchstelle vorprogrammiert. Und der Bruch wird ganz bestimmt in einer ernsten Situation eintreten. Besonders Fallen, die in Scheiben, Klemmen oder Blöcken immer an der selben Stelle belastet sind, sollte man gründlich kontrollieren. Jede Umlenkung vermindert die Bruchlast, und bei punktuellen Beschädigungen reduziert sich die Sicherheit ganz erheblich. Bei Tauwerk muss man auf die Qualität der Markenhersteller vertrauen, wie Compass sie zu sehr günstigen Preisen bietet. Starke Ruckdämpfer wie zum Beispiel die Unimer-Zugdämpfer gehören unbedingt zur Ausrüstung. Festmacher ohne ausreichende Dehnung können durch die ruckartigen Bewegungen bei Schwell oder Seegang im Hafen sogar die Festmacherklampen herausreißen. Dazu sind einmal überdehnte Leinen nicht mehr sicher. Leinenschoner schützen Tauwerk an Lippklüsen, Ringen und Pollern gegen Schamfilen. Die praktischen Überzieher sind ganz einfach anzubringen und verlängern das Festmacherleben beträchtlich.

Farben und Lacke

Nicht nur der Unterwasserbereich von Yachten muss harten Anforderungen gerecht werden, auch die Außenhaut von Holzschiffen und Kunststoffrümpfen über dem Wasserpass braucht eine haltbare Wasser- und UV-beständige Schicht. Obwohl GFK-Yachten als pflegeleicht gelten, wird die Außenhaut irgendwann stumpf und beginnt zu kreiden. Ein neuer Anstrich ist fällig.

Beim Nach- und Neulackieren ist wichtig, dass der Farbaufbau vom ersten Primer bis zum Finish aufeinander abgestimmt ist. Zum Teil sind spezielle Verdünnungen für bestimmte Farben erforderlich. Die Untergründe müssen fettfrei und sauber sein, während der Lackierarbeiten sollte keine direkte Sonneneinstrahlung, Durchzug und Staub das Ergebnis beeinträchtigen und Temperaturen um 15º Grad herrschen.

Ein Tipp: auch wenn No-Name-Farben aus dem Baumarkt etwas preisgünstiger erscheinen, verzichten Sie lieber auf Heimwerker-Qualitäten. Yachtfarben müssen höheren Beanspruchungen gerecht werden und sind dafür auch entwickelt.

Die große Auswahl an Farben und Lacken im Compass-Shop deckt alle Einsatzbereiche ab. Alle bekannten Qualitätshersteller wie Hempel und International sind mit ihren kompletten Farbsystemen für den Yachtbau vertreten. Beste Markenqualität bieten auch Lacke und Farben von Compass zu einem sehr günstigen Preis.

Holz ist schön

Wer ein Teakdeck besitzt, weiß es zu schätzen. Aber die Optik leidet enorm, durch eingetretenen Schmutz, Öle und Witterungseinflüsse wird das Holz grau und fleckig. Verschiedene Systeme zur Reinigung und Pflege von Teakdecks, Grätings und Duchten haben wir für Sie in der Rubrik Pflegemittel für Holz im Compass24-Shop. Damit das Holz keine Riefen bekommt und die Fugen nicht ausreißen, sollte man möglichst quer zur Maserung schrubben.

Für die Holzbehandlung hat Compass sein Sortiment nochmals um neue Produkte erweitert, für jede Holzart und Anwendung innen oder außen finden Sie das entsprechende Farbsystem.

Ob man Holzteile oder -aufbauten nur ölen oder besser lackieren soll, ist vielfach Geschmacksache. Auf jeden Fall muss der Holzuntergrund richtig präpariert werden, um den ersten Schichten die richtige Haftung zu vermitteln. Sobald Feuchtigkeit unter Öl oder Lack kriecht, wird die Stelle grau und muss radikal abgeschliffen werden. Dann müssen direkt ausreichend Schichten gestrichen werden, um das Holz satt zu tränken. Besonders, wenn das Holz arbeitet und belastet wird, sind diese elastischen Anstriche sinnvoller als ein harter 2 Komponenten-Lack. Ein weiterer Vorteil der neuen Bootsöle: der hohe Anteil an natürlichem Holzöl ist sehr umweltverträglich und gerade im Innenbereich nicht gesundheitsschädlich. Auch bei der Holzbearbeitung sollte man auf herkömmliche Lasuren und Holzfarben unbedingt verzichten. Sie sind weitgehend nur für saugstarke Weichhölzer geeignet. Besondere Lacke von Hempel, International oder Epifanes aber sind speziell für tropische Harthölzer mit hohem Ölanteil wie Mahagoni und Teak wesentlich besser haltbar und widerstandfähiger. Für Holzrümpfe gibt es hochwertige Klarlacke, die im tiefen Glanz, richtige Vorbereitung vorausgesetzt, nicht zu übertreffen sind.

Für die wasserdichte und schlagfeste Versiegelung von Hartholz und Marinesperrholz ist die Beschichtung mit Polyurethan-Harz und -Lacken eine hervorragende Lösung. Die neuen Yachtcare-Produkte bei Compass sind sehr UV-beständig, vergilbungsfrei und leicht zu verarbeiten.

Motor läuft

Vor dem ersten Kaltstart sollte man seinem Diesel auf alle Fälle einen Öl- und Filterwechsel zugute kommen lassen. Nicht immer einfach bei engen Motorräumen. Problemlos und sauber funktioniert das mit dem VACUTANK. Mit ihm lässt sich das Altöl auch sicher zur Entsorgungsstelle bringen. Mit der Absaugpumpe lassen sich nicht nur Öl, sondern auch andere Flüssigkeiten ab- oder umpumpen. Das Lenzen von Ölresten über die Bilge muss immer vermieden werden. Legen Sie vor der Arbeit am Motor Bindol-Tücher darunter, die übergelaufenes Öl und Öllachen im Bilgewasser aufsaugen. Die Prüfung von Keilriemen, Wasserpumpe und Leitungssystem gehört zur Routine, Luft-, Diesel- und Seewasserfilter müssen sauber sein. Der Pumpenimpeller sollte mit seewasserfestem Fett neu eingesetzt werden. Bewegliche Teile mit Kriechöl, elektrische mit Kontaktspray einsprühen.

Motorprobleme können auch schon bei der Kraftstoffversorgung entstehen. Bei langen Standzeiten im Winterlager und während der Saison kann sich im Tank Schlamm bilden, von Bakterien und Pilzen versetzt. Leitungen, Filter und Einspitzdüsen verstopfen. Wenn z. B. nach vielen Jahren die Filter immer schneller verstopft sind, sollte man das System einmal komplett durchspülen. Vorsorge trifft man mit dem Diesel-Additiv "Diesel plus" von Yachticon, es verbessert die Dieselqualität und verhindert die Schlammbildung.

Eine effiziente Schalldämmung des Motorraums erhöht wesentlich den Komfort an Bord. Dabei sollten möglichst die kompletten Oberflächen des Motorraums mit Dämmmaterial abgedeckt werden. Auch Ecken, Kanten, Hohlräume und Schottdurchgänge sollten gut verkleidet werden, sofern sie nicht der Luftzu- und abfuhr für den Motor dienen. Andernfalls werden über diese Schallbrücken immer noch Geräusche und Schwingungen nach außen übertragen. Tanks aus Edelstahl zum Beispiel sind hervorragende Resonanzkörper. Wenn sie im Motorraum eingebaut sind, sollten sie auch mit Schalldämmung isoliert werden. Das Material für die Schalldämmung muss spezielle Anforderungen erfüllen, die für den Einsatz in Maschinenräumen gelten. Sie müssen unbedingt nach der CE-Kennzeichnung den Feuersicherheitsbestimmungen entsprechen. Die Compass Schalldämmplatten erfüllen diese Standards, das Material ist nach ISO 3795 selbstverlöschend und widersteht Temperaturen bis 200°C. Auch die Noppen-Schaumstoffmatten sind sehr schwer entflammbar, selbstverlöschend und nicht tropfend. Die Isolationswirkung hängt von Materialdichte und Raumgewicht ab. Generell gilt: je dicker die Platte, desto wirksamer die Schalldämmung. Bei engen Motorräumen ist der verfügbare Platz allerdings eingeschränkt, um so mehr kommt es auf Hochleistungsmaterial und sorgfältige Montage an. Compass Schalldämmplatten sind speziell für Frequenzen und Lärmpegel von Schiffsmotoren entwickelt. Durch die ölfeste Alu-Kaschierung lassen sie sich leicht reinigen, leicht brennbare Ölspritzer können so schnell entfernt werden. Bei genoppten Schaumstoffplatten ist eine kleine Porung und gute Bodenstärke für die Schallabsorption von Vorteil. Unabhängig, ob die verschiedenen Schalldämmmatten selbstklebend sind oder mit Kontaktkleber angebracht werden müssen: die Untergründe müssen vor der Montage sorgfältig gereinigt und entfettet werden. Andernfalls haftet die Verklebung nicht gut und dauerhaft. Eine sich während des Motorbetriebs lösende Schallisolation kann gravierende Folgen haben.

Sauberes Wasser

Selbst bestes Trinkwasser wird in Tankanlagen relativ schnell von Algen und Bakterien befallen. Fauliger Geruch, schlechter Geschmack und schlimmstenfalls Erkrankungen sind die Folge. Vor dem ersten Törn und auch regelmäßig in der Saison sollten Tank und Leitungen gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Die chlorfreien Wasserentkeimer von Mikrosept sind einfach in der Anwendung und vollkommen unschädlich. Auch starke Kalkablagerungen im Tank-, Leitungs- und Pumpensystem zum Beispiel lassen sich mit Watertank Clean von Compass lösen und ausspülen.

Saubere Bordtoiletten

Heikel, wenn sie nicht mehr funktionieren. Meistens sind undichte Gummis und Ventile die Ursache. Kalk- und Salzablagerungen müssen vermieden werden. Spülen Sie das WC regelmäßig mit einem WC-Reiniger, der alle Teile schützt. Üble Gerüche und Bakterienbildung von Chemie-WCs und Fäkalientanks verhindert Purysan Ultra. Im Compass24-Shop haben wir in der Rubrik Sanitärreiniger alles für die Hygiene an Bord. Frostschutzmittel aus WCs und Pumpen sollten umweltgerecht entsorgt werden. Besondere Beachtung verdienen die Seeventile. Bei geringstem Verdacht auf Korrosion und Entzinkung sind sie auszumustern. Gut einfetten und Schlauchschellen gegebenenfalls nachziehen oder besser auswechseln.

Die Bordelektronik

Am Anfang stehen immer die Batterien, und sie trifft es im Winter am härtesten, wenn man sie nicht ausgebaut und regelmäßig geladen hat. Das automatische Batterieladegerät von CTek hat sich hierfür bestens bewährt, die Batterie wird schonend ständig Nachgeladen und bleibt so fit für den sofortigen Einsatz im Frühling.

Tiefentladungen können für normale Bleibatterien das Aus bedeuten. Selbst bei kurzfristiger Aufladung sollte man sich nicht mehr darauf verlassen. Das Problem ist, dass eine schlechte Batterie auch die guten in Mitleidenschaft zieht. Es ist also immer besser, eine komplette Batteriebank zu ersetzen, mit gleicher Kapazität. Prüfen Sie ausgiebig das Lade- und Entladeverhalten der einzelnen Batterien. Soweit möglich sind Säurekonzentration zu prüfen, Kabelanschlüsse festzuziehen und Pole zu fetten. Auf jeden Fall sollte man nicht Batterien unterschiedlicher Bauart, verschiedenen Alters und verschiedener Kapazität parallel schalten.

Gel-Batterien haben zum Beispiel eine andere Ladecharakteristik und ein anderes Entladeverhalten als Bleiakkus. Eine neue Batterie muss spezifischen Bordbedingungen gewachsen sein: hohe Anlasserströme und kleine Dauerentladung muss sie gleichermaßen gut verkraften können. Alle Batterien von Vetus, Varta und Compass sind für diese Anforderungen konstruiert.

Die beste Wahl für Stromspeicher sind zur Zeit die neuen AGM-Marken-Batterien bei Compass. Durch ihre besondere Bauart sind sie für die sichere Spannungsversorgung an Bord ideal: sie sind tiefentladefest, in jeder Position einbaubar und unter jeder Bedingung funktionsfähig. Die etwas höheren Anschaffungskosten rechnen sich auf jeden Fall durch hohe Zuverlässigkeit und Lebensdauer.

Nicht nur für den Notstart, auch als unabhängige 12 V-Stromquelle hat sich das Jumbostarter Power Pack bewährt. Gerade im Winterlager bei ausgebauten Batterien oder in der Heimwerkstatt lassen sich alle 12 V-Geräte damit benutzen. Speicher- und Reservebatterien in elektronischen Geräten werden im Frühjahr am besten gegen frische ausgetauscht. Achten Sie darauf, dass sie auslaufsicher sind.

Feuchtigkeit im Winterlager kann auch der Elektrik zusetzen. Schalten Sie einen Verbraucher nach dem anderen ein und achten Sie auf Funken und Wackelkontakte. Kritische Punkte sind immer lose Kontakte und Verbindungen.

Zellenkur für Ihre Batterien

Sehr oft müssen defekte Batterien trotz geringer Nutzungsdauer ersetzt werden. Dabei könnten viele Batterien mit dem Megapulse eine deutlich verlängerte Lebensdauer haben. Bleiakkus bilden während jeder Entladung Bleisulfat. Im Idealfall ist dieses porös und kann durch die Ladung wieder zu Schwefelsäure und Bleidioxid umgewandelt werden. Bleisulfat hat jedoch die Tendenz, schwer zerstörbare Kristalle zu bilden, welche sich auf den Bleiplatten absetzen und die Ladekapazität der Batterie verringern. Der Megapulse zerstört die Kristalle durch Gleichstromimpulse im Bereich Ihrer Resonanzfrequenz. Hierdurch soll die Lebensdauer des Akkus auf ca. 15 Jahre verlängert werden. Dadurch entlasten Sie die Umwelt. Für Gel-Batterien geeignet.

WP100 - Das Wundermittel gegen Kurzschluss

Ein außergewöhnliches Spray mit einer einzigartigen Wirkstoff-Formel – mit WP100 schützen Sie jetzt endlich Ihre Bordelektrik und Elektronik 100% vor Nässe und hoher Luftfeuchtigkeit, und das bis zu einem Jahr lang.

Korrosion ist der größte und zum Teil unsichtbare Feind der elektrischen Anlage. Lüsterklemmen, Kabelschuhe, elektrische und metallische Bauteile aller Art – wenn salzhaltige Luft und Seewasser an offenen Verbindungen angreifen kann, wandert die Korrosion kontinuierlich in den Leitungen weiter.

Das weltneue Produkt unterwandert jegliche Feuchtigkeit und isoliert dann die Metalle zu 100% mit einem hermetischen und langanhaltendem Schutzfilm. Nässe kann gar nicht mehr mit dem Material in Kontakt kommen, Korrosion und Kurzschluss sind ausgeschlossen. Der wesentliche Unterschied zu normalen Sprays: die Haftung des Schutzfilms auf den Oberflächen ist so stark, das er bis zu einem Jahr hervorragenden Schutz bietet. Und das bei jeder Witterung von –30° bis +130°C. Es ist harz-, acryl-, silikon- und aromatenfrei.

WP100 können Sie gezielt auf den Punkt genau in der gewünschten Menge aufbringen, und vor allem auch über Kopf an schwer zugänglichen Stellen. Trotz der hohen Wirksamkeit ist WP100 umweltfreundlich und verwendet als Treibmittel einen Stoff, der die Ozonschicht in keiner Weise angreift.

Antifouling

Auf einen neuen Antifouling-Anstrich kann man nicht verzichten, auch wenn man sich die Arbeit gern ersparen würde. Nur diese Farben verhindern den Bewuchs am Unterwasserschiff und müssen regelmäßig erneuert werden.

Effektiv und mit Langzeitwirkung schützt das sehr preisgünstige Compass-Antifouling. Dieser ergiebige Anstrich wurde zusammen mit Markenherstellern entwickelt und erfüllt höchste Qualitätsansprüche.

Das bekannte Antifouling VC 17m erreicht einen sehr dünnen und hochwirksamen Schutz, ohne das Geschwindigkeitspotential des Rumpfes zu beeinträchtigen.

Ebenso wie die Qualitätsanstriche von Compass und International sind auch die Produkte von Hempel Yachtfarben durch modernste Formeln für den effektiven Langzeitschutz des Unterwasserbereiches von Segel- und Motoryachten ausgelegt.

In der Rubrik Antifouling im Compass24-Shop finden Sie das gesamte Antifouling-Sortiment.

Wer Probleme mit starkem Bewuchs hat, sollte vorher genau die Ursachen erforschen, bisweilen ist nicht die Farbe schuld, sondern die falsche Verarbeitung. Ein Wechsel des Antifoulings ist nicht unproblematisch. Das Compass-Antifouling verträgt sich mit allen Hart-Antifoulings. Bei einem Wechsel in wärmere Reviere oder auf Binnengewässer ist man mit diesem Farbsystem flexibel. Das Compass Antifouling mit neuer Formel ist jetzt noch effektiver mit verbesserter Deckkraft!

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung sollte man unbedingt nach den Herstellerangaben vorgehen. Streichintervalle, Trocknungszeiten, Schichtdicke und Anzahl der Anstriche sind bei jeder Farbe anders. Grundsätzlich muss man prüfen, ob der alte Anstrich noch auf dem Untergrund haftet. Blättern größere Flächen ab oder haben sich Blasen gebildet, muss man vorher die Ursache klären. Ein Anstrich, der nicht haftet, ist "rausgeworfenes Geld".

Auch wenn die Schichtdicke im Laufe der Jahre zu groß geworden ist, hilft nur noch radikales Abschleifen. Soll das Antifouling gewechselt werden, ist auf jeden Fall sicherzustellen, dass sich die Farbsysteme untereinander vertragen. Sonst muss ein Sperrprimer zwischengestrichen werden. Unser Compass-Antifouling zum Beispiel haftet problemlos auf allen anderen selbstschleifenden Hart-Antifoulings auf Kupferbasis, die kein Teflon enthalten.

Verdünnen Sie niemals Yachtfarben mit Universalverdünnern, das kann für die Trocknung und die Eigenschaft der Farbe fatale Folgen haben. Vor dem Anschleifen muss die Oberfläche sauber und absolut fettfrei sein, damit Öl oder Wachs nicht noch in die alte Schicht eingerieben werden. Antifoulings sollte man am besten nass schleifen, um eine Gesundheitsgefährdung durch das Einatmen von Schleifstaub zu vermeiden. Danach wird der letzte Staub mit einer Bürste und viel Wasser abwaschen und der Rumpf richtig trocknen gelassen.

Silic One Fouling Release

1-Komponenten Unterwasseranstrich auf Silikon- und Hydrogelbasis. Die beschichtete Oberfläche erhält wasserähnliche Eigenschaften und kommt somit ohne Biozide und Kupfer aus. Die Haftung von ungewolltem Bewuchs ist schwerer und wird einfach bei Schiffsbewegungen abgespült. Auch bei einem Folgeanstrich vereinfacht sich das Reinigen. Die wasserähnliche Beschaffenheit hat den positiven Effekt, dass die Reibung verringert wird. Das Boot wird schneller und verbraucht weniger Kraftstoff. Kann für alle Bootsbauuntergründe außer Holz verwendet werden. 750 ml