Decksbelag für Yachten & Boote

Ein Decksbelag auf Segelyacht und Motorboot muss hohen Anforderungen gerecht werden. Er ist Witterungseinflüssen wie Hitze, Kälte, Regen oder Frost ausgesetzt, aggressiver UV-Strahlung, Schmutz und mechanischer Belastung. Dazu kommen noch Vibrationen und Bewegungen des Schiffskörpers. Material und Verklebungen müssen hochwertig und fachmännisch verarbeitet sein, um Wind und Wetter dauerhaft standzuhalten.

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Besonders im Mittelmeer sind Decksbeläge und Kleber sehr hohen Temperaturen ausgesetzt. Daher sollten Farbe und Material möglichst wenig Hitze speichern. Durch die intensive, fast ganzjährige UV-Strahlung verspröden viele Kunststoffe und werden rissig. Dadurch kann eindringendes Salzwasser auf Dauer die Verklebung zerstören. Für alle Materialien für Decksbeläge - ob Verbundwerkstoffe, Beschichtungen oder Farben - gilt, dass sie hochgradig witterungsbeständig sein müssen. Bei der Wahl von Belag und Kleber muss man auch unbedingt darauf achten, dass sie beständig gegen Salzwasser sind.

Auf Laufflächen an Deck und im Cockpit muss höchste Rutschsicherheit auch bei Nässe gewährleistet sein. Ein Belag, der auch bei überkommendem Wasser rutschsicher ist, bedeutet einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit der Mannschaft bei der Decksarbeit. Eine spezielle Antirutschbeschichtung und das innovative Antislide System sind in der Verarbeitung relativ einfach und können immer wieder neu aufgebracht werden. Zudem sind sie in verschiedenen Farbtönen passend zum Schiff erhältlich. Antirutsch-Decksbeläge erzielen ihre rutschhemmende Wirkung durch Material und Struktur. Abriebfestigkeit, Temperaturunempfindlichkeit, Säure- und Dieselbeständigkeit sowie bequeme Reinigungsmöglichkeiten sind Kriterien für einen guten Decksbelag. Er sollte außerdem dauerhaft flexibel sein, damit er sich nicht an Rundungen und Wölbungen des Decks ablöst. An und unter Deck lässt sich die Sicherheit bei Nacht noch durch aufgeklebte Streifen und Beläge verbessern, die selbstleuchtend sind. Beim Verkleben auch von kleineren Antirutschstreifen und Antirutschpads muss der Untergrund vorher sorgfältig gereinigt, entfettet und angeschliffen werden. Eventuell sind auch spezielle Primer für die optimale Haftung nötig. Selbstklebende Antirutsch-Pads erleichtern das Verlegen erheblich. Es gibt sie in verschiedenen Größen, und man kann sie auch passend zuschneiden.