Europas größter Online-Shop für Bootszubehör, Wassersport, Segelbekleidung & Yachtzubehör

Infos und Tipps: Farbe und Pflege

Neu: Infos und Tipps

Sicherheit Navigation Elektrik Ausrüstung
Motor und Trailer Farbe und Pflege Sanitär Ölzeug und
Funktionsbekleidung

Farbe und Pflege

1. Farben und Lacke
    1.1 Grundierungen und Primer
    1.2 Klarlacke für Holz
    1.3 Decklacke
    1.4 Verdünnungen
2. Antifouling
    2.1 Antifouling-Systeme
    2.2 Farbtöne für VC-Antifouling
3. Teakpflege
4. Werkzeuge & Maschinen
    4.1 TERCOO-Scheiben
5. Tipps zur Bootspflege
    5.1 Deckreinigung
    5.2 Reinigungsmittel
    5.3 Spezialreiniger

1. Farben und Lacke

Schutz und Schönheit mit Lack und Farbe

Ob über oder unter Wasser, und unabhängig vom Bootsbaumaterial gilt eine immer wieder bewährte Regel: je aufwändiger, je hochwertiger und kompletter der erste Farbaufbau durchgeführt worden ist, desto weniger Arbeit und umso mehr Freude machen die folgenden Jahre. Wer glaubt, mit scheinbar günstigen Produkten und geringem Arbeitsaufwand gute Ergebnisse erzielen zu können, wird sehr schnell zusätzlich Geld und Zeit opfern müssen, um schlechte Arbeiten von Grund auf zu renovieren. Spezielle Markenprodukte und gute Werkzeuge bedeuten zwar beim ersten Mal höhere Investitionen, rechnen sich aber durch langlebigen Schutz und Schönheit bei wesentlich weniger Aufwand bei jährlichen Nacharbeiten. Es kostet nur überflüssigen Ärger und sinnloses Geld, abgeplatzte Farben und ausgekreidete Lacke zu überstreichen oder wieder komplett abschleifen zu müssen.

Sorgfalt bei den Vorbereitungen

Wem eine sorgfältige Vorbereitung für eine Hochglanz-Lackierung zu teuer und aufwändig ist, kann das Geld für eine teure Dose High End Finish Decklack gleich wegwerfen. Selbst mit dem teuersten Lack wird es keinen Hochglanz geben! Zwei Drittel der Zeit müssen für einen guten Farbaufbau eingeplant werden, die Untergrundvorbereitung ist der wichtigste Schritt zu einer dauerhaften und optisch perfekten Lackierung. Schon die erste Grundierung muss haften, sonst machen alle folgenden Anstriche keinen Sinn mehr und bedeuten rausgeworfenes Geld. Abgeplatzte Altanstriche mit unbekannten Farbtypen müssen radikal entfernt werden, an anderen Lösungen wird keinerlei Freude aufkommen.

Reinigen, Entfetten, Schleifen

Zwei kapitale Nachlässigkeiten können Lackierarbeiten zur Sisyphos-Arbeit werden lassen: mangelnde Reinigung und fehlendes Anschleifen. Wenn Anstriche nicht haften und Krater bilden, kann man wieder neu anfangen.

Alle Untergründe müssen vor dem Anschleifen ordentlich gereinigt und entfettet werden. Sonst würde man Schmutz, Wachse und Polituren nur noch tiefer einschleifen. Normale Haushaltsreiniger, Petroleum, Verdünner und andere scheinbar günstigen Reiniger sind dafür völlig ungeeignet. Sie hinterlassen Rückstände, die wie Trennwachs wirken. Die von den Farbenherstellern angebotenen Cleaner und Entfetter sind die beste und sichere Wahl.

Ist der Untergrund nach der Reinigung geschliffen, muss er nochmals gründlich entfettet werden, damit auch die in den Schleifrückständen enthaltenen Partikel noch entfernt werden. Dann kann der erste Primer-Anstrich bei passendem Wetter erfolgen.

Das Wetter spielt mit

Viele Lackierungen finden trotz intensiver Vorarbeit plötzlich kein gutes Ende mehr. Der Lack wird blind, das Antifouling wirft Blasen, die Farbe trocknet nicht durch. Das passiert häufig bei den Frühjahrsarbeiten, wenn das Boot unter Zeitdruck für die Saison fit und schön gemacht werden soll. Dann ist aber das Wetter nicht so, wie es zum Lackieren sein soll.

Hohe Luftfeuchtigkeit über 65 %, Kälte, Wind und Temperaturschwankungen sind Gift für jeden Farbanstrich. Nie am späten Nachmittag noch lackieren, wenn die Nacht kalt und feucht wird. Der Lack kann nicht mehr früh genug durchtrocknen, wird blind und haftet nicht. Auf jeden Fall sollte man die Produktbeschreibungen der Hersteller beherzigen, welche Wetterverhältnisse für das Streichen zulässig sind.

Ein Farbsystem aus einer Hand

Wer das komplette Farbsystem eines Herstellers verarbeitet, bleibt auf der sicheren Seite. Reiniger, Verdünner, Primer und Lacke sind aufeinander abgestimmt. Wechselt man innerhalb eines Farbaufbaus den Hersteller, können sich unter Umständen Spachtelmassen, Primer oder Lacke nicht vertragen. Chlorkautschuk-, Polyurethan-, Alkydharz- und Epoxi-Lacke sind unterschiedlich in ihrer chemischen Basis und kaum kompatibel. 1- und 2-Komponenten-Farben und verschiedene Antifouling-Typen sind grundsätzlich verschiedene Systeme, die nicht miteinander verträglich sind. Auf jeden Fall muss man sich bei Hersteller und anderen Quellen über den Systemaufbau informieren. 

1- und 2-Komponenten -Farbsysteme

Für alle Bereiche und Materialien über und unter Wasser werden hochwirksame und für die spezifischen Belastungen entwickelte Anstriche angeboten. Grundsätzlich kann man ein 1- oder 2-Komponenten-System anwenden.

2-K-Farben haben bezüglich Härte, Abriebfestigkeit, Glanz, UV-Schutz und Trocknungszeit viele Vorteile. In der Verarbeitung sind sie aufwändiger, die Produkte etwas teurer. 2-K-Farben vertragen sich nicht mit 1-K-Anstrichen. Für massives Holz, das arbeitet und quillt, sind 2-K-Lacke nicht geeignet, da sie zu wenig elastisch sind. Sie würden bei Ausdehnung des Holzes reißen und durch Feuchtigkeit unterwandert. 2-K-Lacke und Epoxi-Lacke können bei formverleimtem Sperrholz eingesetzt werden, das nicht mehr arbeitet.

1-K-Lacke sind einfacher in der Anwendung, elastischer und mittlerweile auch mit UV-Schutz ausgerüstet. Die Trocknungszeiten sind in der Regel etwas länger. Für Bilgen und Stauräume gibt es hoch belastbare Farben, die auch öl- und dieselfest sind. Chlorkautschuk-Farben besitzen zum Beispiel eine hohe Deckkraft und sind unempfindlich gegen Bilgewasser. Das macht die Reinigung einfacher.

1.1 Grundierungen und Primer

Grundierungen haben zwei Aufgaben: sie sollen den Untergrund schützen und für gute Haftung der folgenden Anstriche sorgen. Für jedes Bootsbaumaterial wie Stahl, GFK, Aluminium oder Holz werden speziell dafür entwickelte Primer angeboten, sogar für Edelstahl. Ohne Primer würden normale Decklacke direkt abplatzen. In vorgeschriebener Schichtdicke verhindern Primer vor allem das Eindringen von Wasser, so werden Metallrümpfe vor Korrosion und GFK-Unterwasserschiffe vor Osmose geschützt. Bekannt sind für den Unterwasseranstrich Epoxy-Primer, der mehrmals gestrichen wasserdicht sind. Auch Holz wird vor dem Verrotten durch Primer besser geschützt. Primer dringen tief in die Holzstruktur ein und sorgen für eine bessere Haftung der Lacke.

1.2 Klarlacke

Klarlacke werden vorwiegend auf Holz verarbeitet, als Schutz vor Verrotten und aus optischen Gründen. Auf Hochglanz lackiertes Mahagoni- oder Teakholz ist immer noch eine klassische Zierde des Schiffes. Nicht jeder Lack ist für jedes Holz geeignet. Holz arbeitet, dem entsprechend muss auch der Klarlack elastisch genug sein. Für unterschhiedliche Holzarten werden spezielle Lacke angeboten. Für eine gute Haftung auf Holz sollten der erste Anstrich  mit 20 % Verdünnung, die weiteren mit 10 % erfolgen. So kann der Lack tiefer eindringen. Die weiteren Anstriche erfolgen dann erst nach dem Anschleifen ohne Verdünnung. Um eine perfekte Hochglanz-Lackierung zu erreichen, ist das Anschleifen nach jeder Schicht bis zum feinsten Nassschliff vor dem Finish unersetzlich.

1.3 Decklacke

Decklacke schützen nicht nur die Oberflächen vor Witterungseinflüssen, UV-Strahlung und mechanischen Belastung, mit ihnen lassen sich auch optische Effekte erzielen. Ob das der farbige Wasserpass ist oder dekorative Elemente an Aufbau und Rumpf. Für jedes Material sollten auch dafür empfohlene Decklacke verarbeitet werden. GFK, Metall und Holz haben zum Beispiel eine unterschiedliche Dehnungsfähigkeit bei Temperaturschwankungen. Lacke müssen dafür elastisch genug sein, trotzdem aber widerstandsfähig bleiben. Das frühzeitige Auskreiden von farbigen Lacken wird durch einen UV-Schutz vermindert, ganz verhindern lässt es sich nach Jahren nicht. Deshalb ist es wichtig, dass sich auch Decklacke mit Schutzpolituren oder Wachsen bearbeiten lassen, ohne diese anzugreifen. Bei der Wahl von Voranstrichen und Verdünnung für decklacke sollte man unbedingt auf das Farbsystem des Herstellers vertrauen, um eventuelle Unverträglichkeiten auszuschließen.

1.4 Verdünnungen

Wer hochwertige Yachtlacke mit Baumarkt-Universalverdünnungen mischen will, kann böse Folgen erleben. Die Farbe trocknet nicht, schrumpft oder glänzt nicht mehr. Die Farbenhersteller stimmen je nach chemischer Basis die Lösemittel auf die Farben ab. Trocknung, Farbverlauf, Bindemittel und Pigmentierung dürfen nicht negativ beeinflusst werden. Spezielle Verdünnungen sind für Spritzverfahren konzipiert mit schnelleren  Lösungsmitteln, langsame Verdünnungen ermöglichen einen guten Verlauf beim Rollen und Streichen.

2. Antifouling

Einen bewuchshemmenden Unterwasseranstrich, der ewig hält, gibt es nicht. Deshalb kann auch ein Antifouling-Anstrich schon längst wirkungslos sein, der nach dem Abspritzen vor dem Winterlager noch gut aussieht. Besonders Schiffe, die wenig bewegt werden, sind von Bewuchs mehr oder weniger betroffen , mit allen Nachteilen: Geschwindigkeitsverlust, mangelnde Steuerwirkung durch verwirbelungen am Ruderblatt, erhöhte Drehzahlen durch bewachsenen Propeller. Dazu fressen sich aggressive Seepocken und Muscheln durch Anstrich und Gelcoat. Das schädigt auf Dauer das Laminat bis zur Osmose.

Die Wahl des richtigen Antifoulings hängt von Schiffstyp, Revier, Bootsmaterial und Nutzung ab. Spezielle Antifoulings gibt es für Propeller und Antriebe.

2.1 Antifouling-Systeme

Hart-Antifouling

Bei Hart-Antifouling werden die bewuchshemmenden Wirkstoffe aus dem wasserunlöslichen Bindemittel herausgelöst, die 'harte' Matrix bleibt bestehen. Eine höhere Schichtdicke verlängert die Wirkungszeit, die Farbschicht kann mit leichtem Anschleifen nach dem Winterlager wieder aktiviert werden. Im Laufe der Jahre baut sich allerdings durch zahlreiche Anstriche eine stärkere Schichtdicke auf, die zu mangelnder Haftung mit einem neuen Anstrich führt. Man sollte dann die alten Schichten herunterschleifen. Vor jedem neuen Anstrich sollte der alte angeschliffen werden. Hart-Antifouling ist abriebfest und belastbar, deshalb für Trailerboote, schnelle Motorboote und Boote in Trockenmarinas gut geeignet.

Selbsterodierendes Antifouling

Durch die Wasserströmung wird die gesamte Schichtdicke permanent abgewaschen und abgebaut. Das bewuchshemmende Biozid wird mit dem Bindemittel freigegeben. Vorteile: die Oberfläche bleibt immer glatt, kein Anschleifen bei Neuanstrich, kein langfristiger Aufbau von Schichtdicken.

Dünnschicht-Antifoulings mit Teflon®

Die Teflon-Ausrüstung ergibt eine harte, ultraglatte Oberfläche, an der nichts haften bleibt. Ideal für Regatta-Segelyachten und Jollen. Sehr kurze Trocknungszeiten, Neuanstriche ohne Anschleifen, minimale Schichtdicken.

2.2 Farbtöne von VC-Antifouling

Bei der Farbwahl von Antifouling muss man berücksichtigen , dass der bleibende Farbton erst nach dem Wassern entsteht. Beim Anstrich weicht der Farbton unter Umständen erheblich von in Farbkarten angegebenen Farbtönen ab. Die Farbfibel von International informiert über die jeweiligen Abweichungen. Sie kann kostenlos bei der International Service-Hotline angefordert werden.

3. Teakpflege

Für viele ist ein klassisches Stabteakdeck immer noch der ultimative Decksbelag, unerreicht in Funktion und Optik. Auch bei anderen Bereichen wie Scheuerleisten, Aufbauten und Laibungen ist Teakholz nicht nur attraktiv, sondern besitzt auch viele Vorteile gegenüber Kunststoffen und anderen Materialien. Durch die natürlichen Öle ist Teakholz relativ robust gegen Verschmutzungen und Wettereinflüsse. Teak trocknet sehr schnell wieder ab, es feuchtet bei ausreichender Stärke nicht durch. Das schützt auch die Untergründe, auf denen es verlegt ist. Auch in nassem Zustand ist Teak rutschfest, ein Teakdeck besitzt weitaus bessere Isolationseigenschaften als aufgeklebte Beläge.

Was keine Sympathie findet ist die Vergrauung des Holzes, was allerdings nur die Optik beeinträchtigt. Den goldenen Farbton von frischem Holz erhalten zu wollen, macht bei Decks kaum Sinn und endet in einer Sisyphos-Arbeit. Nur regelmäßiges Reinigen, Aufhellen und Ölen mit hochwertigen Öl-Produkten bringt Erfolg. Oft werden dann die Flächen, besonders im Sommer mit UV-Strahlung, allerdings schnell fleckig. Bei kleineren Flächen lohnt sich der Aufwand mit der Behandlung mit Ölen oder gleich eine Hochglanz-Lackierung. Spezielle Teakholz-Öle greifen die Vergussmasse der Fugen nicht an, sind salzwasserbeständig und UV-Schutz ausgerüstet. Die Reinigung von Teak wird am besten mit speziellen Teakreinigern und einem Scheuerfließ durchgeführt. Keinesfalls mit Hochdruckreinigern oder harten Bürsten längs der Maserung. Teakholz immer quer zur Maserung bearbeiten, sonst sind tiefe Furchen in der Holzstruktur die Folge.

Lange stehende Feuchtigkeit an Fugen deutet darauf hin, dass Wasser eindringt und Fugen nicht mehr dicht sind. Bei alten Teakdecks, die noch verschraubt sind, treten an den Holzpfropfen der Schraubenlöcher auch Undichtigkeiten auf. Dann hilft nur eine grundsätzliche Sanierung dieser Stellen.

4. Werkzeuge & Maschinen

4.1 TERCOO-Scheiben

Für Eigner von Stahlyachten gab es bisher nur zwei Optionen, wenn zerstörerische Korrosion einsetzt: Sandstrahlen oder Verkaufen. Mit der TERCOO-Schleifscheibe lässt sich jetzt Rost porentief entfernen, mit einem Ergebnis wie nach dem Sandstrahlen. Die Scraperscheiben werden einfach auf die Bohrmaschine gesetzt, mit empfohlenen 2500-3000 U/min arbeitet die Scheibe mit Schüttel- und Pendelbewegung. Damit werden Beschichtungen, fest sitzender Rost, dicke Epoxy-Anstriche oder Teeranstriche schnell und wirkungsvoll von Metall, Stein- und Beton entfernt. Hervorragend geeignet, um zum Beispiel rostige Nähte an Eisenkielen, Ruderblättern und anderen Problemzonen am Schiff zu sanieren. Mit TERCOO-Scheiben geht das wesentlich gründlicher als mit Schruppscheiben, Trennscheiben oder Fächerschleifscheiben, die entweder tiefe Riefen produzieren oder mehr polierende als porentief abschleifende Wirkung haben. Die TERCOO-Scheiben sind in Einzel-, Doppel- und Dreifach-Scheiben lieferbar. Die Standzeit beträgt ca. 90 - 120 m².

5. Tipps zur Bootspflege

Regelmäßige Reinigung, Pflege und hochwertige Anstriche sind für Optik, Werterhalt und Funktionssicherheit des Bootes von entscheidender Bedeutung. Besonders Kunststoffe leiden enorm unter UV-Strahlung, Salzwasser und Belastungen. Das gelcoat wird spröde, über Haarrisse dringt Wasser ins Laminat. Speziell auf Bootsbaumaterialien abgestimmte Reinigungs- und Pflegemittel sorgen dafür, dass Oberflächen und Ausrüstung optimal und langfristig geschützt sind.

5.1 Gründliche Deckreinigung

Größere und glatte Flächen sind selten an Deck, Schmutz sammelt sich vorwiegend in Ecken, Ritzen und um Beschläge. Mit dem Schrubber ist nicht alles so einfach erreichbar. Wo nicht ständig mit Süßwasser und ausreichend Druck gespült wird, verkrusten Salzkristalle und Schmutz zu einer aggressiven Mischung. Verklebungen und Dichtungen werden auf Dauer angegriffen. Hier hilft nur viel Wasser, ein regelbarer Hochdruckreiniger speziell für das Ein- und Auswintern, und viel Handarbeit mit Bürsten und einem hochwirksamen Bootsreiniger.

5.2 Die richtigen Reinigungsmittel

Von Haushalts- und Autoreinigern sowie Bleichmitteln ist unbedingt abzuraten. Scharfe chemische Bestandteile versprechen zwar schnellen und scheinbar kostengünstigen Erfolg, machen aber die Oberflächen um so empfindlicher. Wachs, Polituren und Lacke werden angegriffen, durch Scheuermittel oder raue Scotchbritts wird das Gelcoat angeraut. So haften Schmutz und Salz immer besser und sind jedes Mal schwerer zu entfernen. Spezielle GFK-Reiniger lösen zähen Schmutz und Salzrückstände auf, schonen aber die Oberflächen. Zu Beginn der Saison sollte man das Boot aufpolieren und während des Sommers mit einem wachshaltigen Reiniger waschen. So bleibt die Schutzschicht erhalten. Wo Wassermangel herrscht oder Deckwaschen verboten ist wie in vielen Mittelmeerhäfen, sind wasserlose Reiniger eine hervortragende Alternative. Sie nehmen den Schmutz auf, ohne die Oberfläche zu beschädigen.

Innovative Reinigungsmittel basieren auf der Nano-Technologie: Holz, GFK und Metalle lassen sich damit ohne großen Aufwand aufarbeiten und versiegeln. Besonders für neuwertige Boote und Flächen ist die HighTech-Behandlung mit Nano-Produkten sinnvoll: von Anfang an ist das Material durch eine extrem harte Nano-Schutzschicht versiegelt.

5.3 Für jeden Einsatz das Beste

Jedes Material ist unterschiedlich empfindlich für UV-Strahlung, Feuchtigkeit, Salz und Schmutz. Bestimmte Kunststoffe vergilben schnell, Sprayhood-Scheiben werden blind, Fender und Schlauchboote sind öligen Hafenwänden ausgesetzt, und selbst V4A-Beschläge neigen besonders an den Schweißnähten zu Rostbildung. Einen Traumreiniger für alles gibt es nicht! Was zum Beispiel Rostspuren im Gelcoat leicht entfernt, kann für Dichtungen, Schlauchboot und Plexiglasscheiben schädlich sein. Deshalb sollten Sie für jeden Einsatzbereich und jedes Material das speziell dafür entwickelte Mittel verwenden. das spart viel Mühe und Zeit und letztlich auch Geld, da keine Folgeschäden auftreten durch unsachgemäße Reiniger. Material-kompatible Wirkstoffe ermöglichen einen nachhaltigen Schutz, Lebensdauer und Funktionssicherheit werden erhöht.

nach oben


Copyright © 2014 Compass Yachtzubehör Handels GmbH & Co. KG - Alle Rechte vorbehalten.

Zuletzt angesehen